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Fallschirmlexikon und Stichwortregister für Tandemgäste & Fallschirmspringer
Auf geht's!

Dieses Fallschirmlexikon und Stichwortregister dient als weitere Informationsquelle für Fachbegriffe oder Fremwörter im Bereich des Fallschirmsports. Das Stichwortverzeichnis enthält wichtige Begriffe, Ausdrücke und Schlagwörter. Es erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Ihr werdet ausdrücklich aufgefordert, fehlende Begriffe mitzuteilen, mailt uns kurz: oliver@its-airtime.de

Register

A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Z

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A
AAD = Automatic Activation Device Öffnungsautomat, z. B. Cypres, FXC, Astra, KAP-3
Absetzvorgang, absetzen Die Phase des Sprungdienstes, in dem die Fallschirmspringer (Schüler/Students, Erfahrene) aus dem Flugzeug springen. Die Geschwindigkeit des Flugzeugs wird verringert, die Flugzeugtüre geht auf, die Fallschirmspringer nehmen ihre Position in der Türe ein und dann springen sie ab (=Exit).
Additional Riser Covers Zusätzliche Riser-Abdeckungen
AFF Accelerated Free Fall = beschleunigter Freifall bzw. beschleunigte Freifallausbildung. Ein Form der Ausbildung im Fallschirmspringen, bei dem von Beginn an mit 2 AFF-Sprunglehrern aus großer Höhe (min. 3000m) gesprungen wird. Der Schüler/Student zieht seinen Schirm selbst. Eine andere Form der Ausbildung im Fallschirmspringen ist der Automatikausbildung. Bei dieser Ausbildungsform wird der Schirm "automaitsch" von der Aufziehleine (=umgangsprachlich "Reißleine") gezogen.
Aero Spacer Backpad Gepolstertes Rückenkissen
Airfoil Flügelfläche eines Flugzeuges
Alcantara Lederimitat
Articulated Harness Gurtzeug mit eingearbeiteten Hüftringen
Alien skin Besonderes Gurtzeugewebe für Next u.Teardrop Gurtzeuge
Aspect Ratio Fallschirm-Kappenstreckung (Verhältnis:Breite/Tiefe)
Asymmetrically colored Center Flap Asymmetrisch farbige Mittelklappe
AOD Automatic Opening Device; siehe AAD
Aussenlandungen Jede Landung mit Fallschirmen ausserhalb des Flugplatzes gilt als Aussenlandung.
Ausrüstung,
Kosten für Ausrüstungenteile

Für eine Erstausrüstung muß man mit ungefähr folgenden Kosten pro Komponente rechnen:

  • Gurtzeug: 1200 - 2600 EUR
  • Hauptschirm: 1500 - 2900 EUR
  • Reserveschirm: 850 - 1400 EUR
  • Öffnungsautomat: 1000 - 1100 EUR
  • Fallschirmspringerkombi: 180 - 350 EUR
  • Höhenmesser: 90 - 140 EUR
  • akustischer Höhenwarner: 150 - 290 EUR
  • Sprungbrille: 10 EUR
  • Hartschalenhelm, Lederkappe: 80 - 300 EUR
  • Reservepackung 30-45 EUR
  • Stückprüfung/Nachprüfung 16 EUR/Komponente
  • Nachprüfkarten mit Prüfsiegel 6 bzw. 8 EUR/Karte
  • Riggingstunde von einem Fallschirmtechniker 30-45 EUR/Stunde

Auf dem Gebrauchtmarkt werden alle Einzelstücke gehandelt, und man kann ein Komplettsystem schon für ca. 1000 EUR bekommen.

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B
B.A.S.E Abkürzung für Buildings, Antennas, Spans, Earth: Das sind Fallschirmabsprünge von festen Objekten, wie z.B. Brücken, Wolkenkratzern, Antennenmasten, Schornsteine, Klippen usw.. Es gibt für das B.A.S.E. Springen spezielle Gurtzeuge. In diesen Gurtzeugen befindet sich in der Regel nur ein Schirm und dieser ist ähnlich wie ein Reserveschirm gepackt. Diese Packart dient zur schnellen Öffnung des Hauptfallschirmes. Die Objekte von denen meistens gesprungen wird, sind zwischen 100 und 300 Meter hoch.
B.A.S.E. Sprünge sind seit 1998 in Deutschland erlaubt!
1998 hat sich der VDO gegründet. VDO steht für Verein Deutscher Objektspringer e.V.
Das Ziel dieses Vereines ist, das B.A.S.E. Springen in Deutschland genehmigungsfähig zu machen
B.O.C. (Bottom of Container) Auslöseart: Hilfsschirmtasche auf der Gurtzeugunterseite
B-12 Snaps B-12 Verschluss
Back Pad Rückenteil eines Gurtzeuges
Back Panel Cordura Rückenteil in Cordura
Binding Einfassband
Binding color change Farbwechsel des Einfassbandes
Bottom of container different color andere Farbe des BOC
Bottom Panels Kappenunterseite
Bottom to Top Zur Farbauswahl bei Fallschirmen: Gleiche Farbe der Kappenober- u. Unterseite
Boogie Fallschirmsprungveranstaltung
Brake Lines Brems-,Steuerleinen
Bridle Hilfsschirmverbindungsleine
Booties eine Art Überschuh, als Verlängerung an den Beinen von Sprungkombis
Buckles Beschläge des Gurtzeuge (z.B. Gurtschnalle)
Bungee Pilot Chute Kollabierender Hilfsschirm der mittels einer Gummileine funktioniert
BPA British Parachute Association
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C
Canopy Fallschirmkappe
Center Flap Mittelklappe
Center Flap Piping Dünne Farbstreifen der Mittelklappe
Chest Brustumfang
Chest Rings Brustringe
Chute Assis Sitzfliegen; siehe auch "sit flying"
Closing Loop Verschlußloop (Schlaufe)
Collapsible Pilot Chute Kollabierender Hilfsschirm
Color Farbe
Connector Links Verbindung zwischen Fangleinen u.Tragegurt
Container Teil des Gurtzeugs, äußere Verpackungshülle für Fallschirme
Cordura Cordura (dickeres Gurtzeuggewebe)
Crossbrace Zusätzliche Querverstrebung in den Zellwänden (bessere Aerodynamik durch sauberes Kappenprofil)
Creepers Rollbretter, technisches Hilfmittel, dient zur Simulation von Freifallbewegungen am Boden
Crossports Überströmlöcher innerhalb der Trennwände/ Spanten des Fallschirms
CRW (Canopy Relative Work) Kappenformationsfliegen, spezielle Disziplin innerhalb des Fallschirmspringens. Es werden Wettkämpfe in 4er und 8er Rotationen oder Sequenzen, Großformationen mit Sequenzen, Großformationen mit bis zu 60 Fallschirmspringern durchgeführt.
Custom Cutaway Handle Trennkissen in Wahlfarbe
Cutaway Handle (Pad) Trenngriff des Hauptfallschirms
Cut away Kappentrennung
Cypres Cybernetic Parachute Reserve System: Ein mit Rechner- und Batterieunterstützung autark arbeitendes Öffnungssystem für den Reserveschirm, welches in der Lage ist, den Reserveschirm eines Springers in 225m über Grund und >35m/s Geschwindigkeit auszulösen mit dem Ziel, den Springer z.B. bei Höhen- und Zeitverlust oder Ohnmacht zu retten. Seit der Einführung des Cypres im Jahr 1991 werden jährlich 20-35 Auslösungen des Cypres registriert. In der Fallschirmsprungausbildung und im Tandemspringen ist es gesetzliche Vorschrift, mit Cypres zu springen. Manche Sprungplätzen schreiben eine Cyprespflicht vor.
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D
Deluxe Backpad Gepolstertes Rückenkissen
Dive Loops Schlaufen an den vorderen Tragegurten zur Veränderung des Anstellwinkels der Kappe
Dirt Dive Trockenübung eines geplanten Sprunges
Door Jam Trockenübung an der Flugzeugtür bzw. Türattrappe
Droque Chute Bremsfallschirm bei Tandemsystemen
Dropzone Fallschirmsprungplatz
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E
EA ErstAbsprung; Absprung an der Aufziehleine oder mit Freifall-Instruktoren (Freifall-Erstabsprung, AFF)
Embroidery Stickerei/ Monogram
Equipment Vollständige Fallschirmausrüstung
Exit Ausstieg, Moment des Absprunges aus dem Flugzeug
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F
FAI Federation Aeronautique International; Weltluftsportverband mit Sitz in Paris
F.A.S.T Gurtzeug mit Hüft- und Brustringen (Talon)
F-111 Fallschirmstoff (Luftdurchlässig)
Fabric Gewebe- bzw. Stoffmaterial
Female Weiblich
Flare Bremsen, Phase des Schirmfluges während der Landung
Formationsspringen,
RW (Relative Work)
Formationsspringen, spezielle Disziplin innerhalb des Fallschirmspringens. Es werden Wettkämpfe in 2er-Speed, 4er, 8er, 10er-Speed, 16er, 20er, Großformationen mit Sequenzen, Großformationen mit 300 Fallschirmspringern durchgeführt.
Frap Hat Lederkappe, Kopfbedeckung
Free Fly Strap Beingurtband
Freebag Tasche für Reserveschirm
Freefly Freies Fliegen, jüngste Disziplin im Fallschirmsport, meistens im Sitzen, Stehen (stand up) oder Kopf über (head down). Es werden wesentlich höhere Geschwindigkeiten als im Bauchfliegen erreicht (bis zu 320 km/h)
Freefly Handle Hand-Deploy-Kissen
Freestyle Freier Stil, Disziplin des Fallschirmsports
Frontriser Vordere Haupttragegurte
FUTURA Nachwuchsprojekt des Deutschen Fallschirmsportverbandes, Förderung bestimmter Nachwuchsspringer. Kriterien sind Alter, die Verpflichtung eine bestimmte Anzahl Sprünge mit Trainer in einem Jahr zu machen. Teilnehmer im FUTURA-Projekt müßen sich einer springerischen Sichtung (Evaluation) unterziehen
FXC FXC (alter Öffnungsautomat)
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G
Gear Ausdruck für Sprunggurtzeug
Gear Check Ausrüstungsüberprüfung, meistens kurz vor dem Sprung
Goggle Sprungbrille
Grommet Öse am Slider
Gurtzeug Im Allgemeinen Ausdruck für das Komplettsystem eines Fallschirmspringers bestehend aus den Komponenten Reservefallschirm, Sprunggurtzeug (äussere Verpackungshülle), Hauptfallschirm, AAD. Die Gurtzeuge der Fallschirmspringer unterliegen einer Musterzulassung und einer regelmässigen (alle 2 Jahre) Nachprüfung. Diese Nachprüfungen haben den Charakter des TÜV's bei den Automobilen.
Grounden Jemanden zum Springen sperren
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H
Hacky Handle / Hacky Sack Lederballgriff am Hilfsschirm
Handle Griff (z.B. Aufziegriff)
Hand-Deploy Handauslösung: Manuelles Öffnungssystem mit Hilfsschirm außerhalb des Containers
Hard Housings Führungskanal aus Metall für Trenn- und Griffkabel am Gurtzeug
Hardware Alle Metallteile am Fallschirmsystem
Harness Gurtzeuggeschirr (Bein-, Brust, Rücken, Haupttragegurte)
Headdown Kopffliegen
Heading Flug- oder Blickrichtung
Height Größe / Höhe
High-Performance Bezeichnung für Hochleistungsprofile bei Fallschirme
Hip Rings Hüftringe
Hook Knife Kappentrennmesser
Hook Turn steile Kurve am geöffneten Schirm, meist in Bodennähe
Horseshoe Hufeisen, Fehlöffnung
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I
Inseam Schrittlänge (vom Schritt bis zum Boden)
In-Jump Fallschirmabsprung, der ausserhalb eines Flugplatzes durchgeführt wird, auch Aussenlandung genannt
Inside leg Schrittlänge
IPC International Parachuting Commission; Fachgremium für den internationalen Fallschirmsport; Sektion der FAI
Instructor Ausbilder, Lehrer
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J
Jump Fallschirmsprung
Jump Run Anflug des Flugzeuges kurz vorm Absetzen
Jump Suit Sprungkombination (Kleidungsstück)
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K
Keepers Halter
Kill Line Leine die den Hilfsschirm nach der Kappenöffnung kollabieren lässt
Kosten für Ausrüstungenteile,
Kosten für eine Erstausrüstung

Für eine Erstausrüstung muß man mit ungefähr folgenden Kosten pro Komponente rechnen:

  • Gurtzeug: 1200 - 2600 EUR
  • Hauptschirm: 1500 - 2900 EUR
  • Reserveschirm: 850 - 1400 EUR
  • Öffnungsautomat: 1000 - 1100 EUR
  • Fallschirmspringerkombi: 180 - 350 EUR
  • Höhenmesser: 90 - 140 EUR
  • akustischer Höhenwarner: 150 - 290 EUR
  • Sprungbrille: 10 EUR
  • Hartschalenhelm, Lederkappe: 80 - 300 EUR

Auf dem Gebrauchtmarkt werden alle Einzelstücke gehandelt, und man kann ein Komplettsystem schon für ca. 1000 EUR bekommen.

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L
Label Typenschild auf Fallschirmbauteilen
Leading Edge Vordere Kante eines Gleitfallschirms
Leather Leder
Leg Pad Beingurtpolster
Legstrap Beingurte
Loft Fallschirmtechnischer Betrieb
Leinenkontrolle Kontrolle der Fangleinen eines Fallschirmes und Kontrolle des Fallschirmes durch einen Sprunglehrer
Logo on Sidewalls Logo auf den Seitenwänden des Gurtzeuges
Loadorganizer Fallschirmspringer, ab einem bestimmten springerischen Level, der in der Lage ist, eine Gruppe von Fallschirmspringer "organisiert" und mit ihnen (auch gegen Entgeld) springt. Er verfügt in der Regel über das Know How, Springer an der richtige Stelle oder Position in der Gruppe springen zu lassen, damit auch Fallschirmspringer unterschiedlicher Leistungsstandards miteinander springen können
Loop Verschlussschlaufe, zum Verschließen eines Containers
Luftraumkontrolle Visuelles kontrollieren des beanspruchten Luftraumes vor jedem Fallschirmabsprung
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M
Main Hauptkappe, Hauptfallschirm
Main Deployment Auslöseart des Hauptfallschirms (Throw-Out, Pull-Out, Ripcord)
Manuell Betriebshandbuch eines Produktes
Male Männlich
Malfunction Fehlöffnung oder Fehlfunktion des Fallschirmes
Matching Mini Rig Bag Mini Bag wie Gurtzeug
Measurements Körpermaße
Microlines Dünne Fangleinen (auch Spectra Lines genannt)
Mid Flap Mittelklappe
Mini-Riser Schmaler Haupttragegurt aus Typ 17 Gurtmaterial (meist verbreitet)
MOD Handle Zusätzlicher Griff für den 2. AFF-Master zum Auslösen des Hauptfallschirms
Monogrammed Center Flap Monogramm auf der Mittelklappe
Monogrammed Ring Cover Monogramm auf der Ringabdeckung (unterhalb des Drei-Ring-Systems)
Monogrammed Side Flap Monogramm auf der Seitenklappe
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P
Panel Felder auf der Fallschirmober-/ unterseite
Parapack Parapack (dünneres und glattes Gurtzeuggewebe)
Pattern Muster (z.B. Farbmuster - Color Pattern)
Pilot Chute Hilfsschirm
Pilotchute Bridle Hilfsschirmverbindungsleine
Pinstripe Nadelstreifen bzw. dünne Zierstreifen v.a. auf der Mittelklappe des Gurtzeuges (auch "piping")
Pin Check Überprüfung des Öffnungssystems am Gurtzeug
Piping Colors Farbe der Zierstreifen auf dem Gurtzeug
Pocket Tasche (z.B. für den Hilfsschirm, Reservegriff etc.
POD Packsack (Parachute Opening Device), innerer Verpackungssack für die Fallschirmkappe
Poptop Außengelagerter Hilfsschirm bei Reservecontainern
Pull-Out Auslösevariante des Hauptfallschirms, bei der der Springer den Pin selber aus dem Loop zieht, und den Schirm anschließend in den Luftstrom wirft
Pull up cord Packband, Hilfsmittel zum Schließen von Fallschirmcontainern
Prop Blast Propelleranströmung
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Q
Quick Ejectors Schnellverschluss
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R
Ram Air Canopy Flächenfallschirm
R.O.L. (rear on legpad) Handdeploytasche auf der Rückseite des Beingurtes
Release Handle Trenngriff des Hauptfallschirms
Reserve Landyard Reserveaufziehleine; Verbindungsleine zwischen dem Tragegurt des Hauptfallschirm und dem Öffnungskabel der Reserve
Reserve Pad Reservekissen (statt Metallgriff)
Reserve Pilot Chute Reservehilfsschirm
Reserve Ripcord Reservegriff
Reserve Static Line (RSL) Reserveaufziehleine; Verbindungsleine zwischen dem Tragegurt des Hauptfallschirm und dem Öffnungskabel der Reserve
Retractable Pilot Chute Kollabierender Hilfsschirm
Rib Rippe bzw.Spante eines Fallschirms
Rig Ausdruck für gesamtes Sprungsystem
Rigger Fallschirmpacker, Fallschirmprüfer, Fallschirmtechniker
Ring Cover Abdeckung unterhalb des Drei-Ring-Systems am Gurtzeug
Ring Harness Gurtzeugringe
Ripcord Handle Auslösegriff aus Metall
Riser Haupttragegurte der Fallschirmkappe
Riser Cover Abdeckklappen des Gurtzeuges zum Schutz der Hauttragegurte
RW (Relative Work) Formationsspringen, spezielle Disziplin innerhalb des Fallschirmspringens. Es werden Wettkämpfe in 2er-Speed, 4er, 8er, 10er-Speed, 16er, 20er, Großformationen mit Sequenzen, Großformationen mit 300 Fallschirmspringern durchgeführt.
Rollbretter Creeper, technsiches Hilfmittel dient zur Simulation von Freifallbewegungen am Boden
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S
Schüler Springer, der noch nicht im Besitz eines gültigen Ausweises/Lizenz für Fallschirmspringer ist und über ein Kontrollblatt einer anerkannten Fallschirmsprungschule verfügt
Sentinel Sentinel (alter Öffnungsautomat)
Sex Geschlecht
Shipping Versand
Short Main Risers (Accuracy) Kurze Haupttragegurte (Ziel)
Sideways Seitlich (seitliche Felder des Gurtzeuges)
Skysurfen Mit dem Surfbrett fliegen. Derzeit der absolute Modetrend. Selbst für gestandene Springer immer noch ein Extremsport, bei dem nur sogenannte Naturtalente eine gute Figur machen. Der Springer "steigt“ mit einem Surfbrett an den Füßen aus dem Flugzeug und gleitet möglichst lange auf den "Luftwellen“. Das erfordert viel Sprungerfahrung und eine gute Körperbeherrschung. Populär wurde das Skysurfen Anfang der 90er Jahre durch Werbespots.
Skygod Fallschirmpringerische, populistische Einteilung von Fallschirmspringerm mit mehr als 1000 Sprünge
Slider Entfaltungsregler bei Flächenfallschirmen
Sliderbumper Gummipuffer über die Fangleinenverbindungsstücke (schützen Ösen und Fangleinen)
Snap Verbindungshaken (z.B. bei Aufziehleinen)
Soft Housing Führungskanal aus Stoff für Trenn- und Griffkabel am Gurtzeug
Soft Links Verbindung zwischen Haupttragegurte und Fangleinen aus Fangleinenmaterial
Soft Loop Release Handle Trenngriff aus Textil (statt Kissen)
Soft Loop Reserve Handle Reservegriff aus Textil (statt Metall oder Kissen)
Soft Reserve Pad (Ripcord) Griffkissen zur Reserveaktivierung (statt Metallgriff)
Spantex Stretchmaterial (für Hand-Deploy-Taschen)
Spare Parts Ersatzteile
Springer Inhaber eines gültigen Ausweises oder Lizenz für Fallschirmspringer
Sprungauftrag Jeder Schüler holt vor dem Absprung einen Sprungauftrag beim Sprunglehrer oder Sprungdienstleiter ein. Nach dem Absprung erfolgt eine konstruktive Sprungbesprechung. Ein Sprungauftrag beeinhaltet folgendes: Art des Sprunges (gem. Ausbildungs-Kontrollblatt), Ziel des Sprunges, Absprunghöhe, Arbeits- bzw. Freifallzeit, Programm, Arbeitsachsen, auslöse- bzw. Öffnungshöhe, Schirmarbeit (Ziellandung), Tips für das Trockentraining (Screpper, Horizontaltrainer, Vertikaltrainer)
Sprungbrille Eine aus weichen Kunstoff hergestellte leichte Brille, welche die Augen im Freifall schützen. Es gibt auch grössere Sprungbrillen für Brillenträger.
Sprungdienst Sprungdienst ist der Zeitraum, in der unter kontrollierter Aufsicht, Fallschirmspringen, auch Ausbildung, stattfindet. Es müßen gewisse Rahmenbedingen herrschen (Wetter, Meteoentscheid, Flugzeug, Pilot, Sprungdienstleiter, Höhenfreigabe der Luftaufsicht, usw), damit der Sprungdienst durchgeführt werden kann.
SprungDienstLeiter, SDL SDL = Verantwortliche Person (=Sprungdienstleister), die den Sprungdienst leitet. Er ist für die Einhaltung aller Vorschriften, Gesetze und Rahmenbedingungen verantwortlich. In der Regel übernimmt er auch die Flugzeugeinteilung für die Springer. Er ist Ansprechpartner für die Organisation und die sichere Durchführung des Sprungbetriebes an dem aktuellen Tag. Der SDL kontrolliert den Absetzvorgang, die Schirmöffnungen und die Landungen der Springer.
Sprunglehrer Inhaber eines gültigen Ausweises oder Lizenz für Fallschirmsprunglehrer
Sprungverbot

Vom Schul- und Sprungbetrieb ausgeschlossen werden Schüler oder lizensierte Springer die:

  • nachweislich gegen das Betriebsreglement, allgemein gültige Sicherheitsvorschriften oder die Weisungen und Richtlinien des Ausbildungsleiters verstossen haben
  • durch ihre Ausrüstung oder ihr Verhalten Drittpersonen oder sich selbst gefährden
  • den Sprungbetrieb grobfahrlässig stören
  • den finanziellen Verpflichtungen gegenüber dem Verein oder den Organisatoren eines Sprungbetriebes nicht nachkommen
  • sich wiederholt den Anweisungen des Sprung- oder Ausbildungsleiters widersetz haben

Über die Dauer eines solches Auschlusses entscheidet - nach Anhörung des/der Betroffenen - der Vorstand oder der Organisator. Der Ausschluss kann schriftlich oder mündlich erfolgen. Sprungverbote die vom Sprungdienstleiter verhängt werden, treten sofort in Kraft.

Square Rechteckfallschirm, Gleitfallschirm
Squarefeet Flächenmaß: Quadratfuß (Abk: sqft)
Stabilizer Seitliche Stabilisatoren von Flächenfallschirmen
Stainless 3-Ring 3-Ring-System aus Edelstahl
Stainless 3-Ring + Hip Rings 3-Ring-System und Hüftringe aus Edelstahl
Stainless Steel Hardware Alle Metallteile des Gurtzeuge aus rostfreiem Edelstahl
Stall Strömungsabriss am Fallschirm
Static Line Aufziehleine für Automatiksprünge
Step-In Beingurte ohne Karabinerhaken
Stevensons Lanyard Reserveaufziehleine; Verbindungsleine zwischen dem Tragegurt des Hauptfallschirm und dem Öffnungskabel der Reserve
Suspended Weight Empfohlenes Maximalgewicht für einen Fallschirm
Suspension Lines Fangleinen
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T
Tandem Bezeichnung für das "Huckepack oder Kängeruhspringen", Fallschirmsprung aus einem Flugzeug, Ballon oder Helikopter in der Form, daß ein speziell ausgebildeter Fallschirmsprunglehrer (Tandemmaster, Tandeminstruktor) einen Unerfahrenen (aber eingewiesenen) befördern kann
Tandemmaster, Tandeminstruktur, Tandempilot Bezeichnung für einen speziell ausgebildeten Fallschirmsprunglehrer, der körperlich und gesetzlich in der Lage ist, Personenbeförderungen durchzuführen
Tape Band (Klebeband, Reparaturband etc.)
Thigh Oberschenkel
Thread Color Garnfarbe
Throw away Auslösevariante des Hauptfallschirms (ROL oder BOC: Hilfsschirmtasche am Beingurt oder an der Containerunterseite)
Throw Out Auslösevariante des Hauptfallschirms; der Hilfsschirm wird manuell in den Luftstrom geworfen
Tie-Dye Variante bei Containerfarben (poppig gemusterte Stoffe)
Toggles Steuerschlaufen
Top Panels Felder der Kappenoberseite
Top to Bottom Zur Farbauswahl bei Fallschirmen: Gleiche Farbe der Kappenober- u. Unterseite
Torso Rumpf
Track Körperhaltung im freien Fall (gestreckte Beine, beide Arme dich am Körper "Delta")
Transparent Reserve Flap Durchsichtige Reserveklappe
Triple Riser 3. teiliger Haupttragegurt (dient zur Führung für Steuerleine)
Trulok Begriff für Velcro-freien Haupttragegurt (Vector)
TSO (Technical Standard Order) Normvorschriften für US-Fallschirmmaterial
T/T (Thread Thru) Beingurte ohne Karabinerhaken
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U
USPA United States Parachute Association
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V
Velcro Klett, Klettverschluss
Verhaltensregeln

Verhaltensregeln auf dem Flugplatz oder bei In-Jumps (Aussenlandungen):

  • Immer als geschlossene Gruppe gehen
  • Flugzeuge grossräumig umgehen (Drehender Propeller sieht man nicht!)
  • Flugzeuge nicht berühren
  • Dicht bei den Hangaren, Flugzeughallen oder Zelten bleiben
  • Kinder niemals unbeaufsichtigt lassen
  • Hunde an die Leine
  • Weisungen des Flugplatzpersonals oder den Organisatoren befolgen
  • bei Unklarheiten nachfragen
  • Autos bitte auf den ausgewiesenen Plätzen parken
  • Wetterentscheide werden von den Piloten, Sprungdienstleistern, Organisatoren und Flugplatzpersonal durchgeführt
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W
Waist Taille
Webbing Gurtmaterialien
Weight Gewicht
Weight Pockets Gewichtstaschen am Gurtzeug (meist Rückenkisen)
Wings Stoffanbringung an Sprungkombis zur Unterstützung des freien Falls; Verwendung vor allem von Freifallkameraleuten
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Z
Zero Porosity (ZP, Zero-P) Fallschirmstoff (luftundurchlässig) auch Nullgewebe genannt
Zielspringen Aus 1000 Meter Höhe muß ein nur 3-5 Zentimeter großer Zielkreis genau getroffen werden. Damit das elektronische Ziel exakt in der Mitte getroffen werden kann, spitzen sich die Springer die Sohlen am Hacken ihrer Schuhe an. Zur besseren Orientierung ist die Zielscheibe in einem Kreis mit 25 Meter Durchmesser installiert.
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